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Fachanwältin für Sozialrecht

Hier geht es um elementare Bereiche, die für den Betroffenen vor allem auch existenzelle Bedeutung haben.

Die Frage der Einstufung Ihrer Pflegestufe, der Gewährung von Rente oder Ihr Grad der Erwerbsminderung oder Behinderung betrefffen Sie persönlich und bedarf einer professionellen Begleitung bei der rechtlichen Umsetzung.

Es geht daher vor allem um

  • Pflegestufe
  • Rente
  • Berufsunfähigkeit
  • den Grad der Erwerbsminderung
  • den Grad der Schwerbehinderung
  • Seh- und Hörhilfen
  • etc.

Wenn man hiervon betroffen ist, weiß man, wie das eigene Leben beeinflusst wird z. B. durch Ablehnung Ihres Antrags auf Erwerbsminderungsrente oder Ihres Antrags auf Berufsunfähigkeitsrente oder durch die Ansicht Ihrer Krankenkasse, Sie seien nicht pflegebefürftig oder die beantragte Leistung stehe Ihnen nicht zu.

Behörden sind auch nur „Menschen“ und arbeiten keinesfalls immer fehlerfrei. Der Bürger hat das Recht, die Behördenentscheidung gerichtlich überprüfen zu lassen.

Einer gerichtlichen Überprüfung voraus geht in aller Regel ein Widerspruchsverfahren, in dem die Behörde die Gelegenheit hat, ihre eigene Entscheidung nochmals zu überprüfen. Nicht selten führt dies bereits schon dazu, dass Sie Recht erhalten, d. h. die Behörde erlässt einen so genannten Abhilfebescheid. Wenn Sie hiermit einverstanden sind, ist die Sache erledigt.

Wenn sie nicht zufriedenstellend erlegt ist, besteht die Möglichkeit, die Entscheidung gerichtlich überprüfen zu lassen durch Erhebung einer Klage. Hier schaut der Richter, ob die Behörde alles richtig gemacht hat. Der Behörde unterlaufen oft Fehler, die dazu führen, dass wir das Klageverfahren gewinnen. Oftmals wird Ihr Recht auch erst vom Richter "richtig" geprüft, so dass durch das Klageverfahren erst gesagt werden kann, ob die Behörde fehlerfrei gehandelt hat.

 

Fortbildung/Qualifikation:

» Fachanwaltstitel Mai 2012, verliehen durch die Rechtsanwaltskammer Köln
» Fachanwaltskurs Mai 2011 – Oktober 2011